Technologieangebot der TU Berlin

Methode zur Bestimmung einer Frequenzantwort

Patent #03018/TUB
Hintergrund
Gegenwärtig basiert die Frequenzanalyse von optischen Signalen auf elektrooptischen Modulatoren die Signale mit variabler Frequenz erzeugen. Anschließend kann die Antwort einer Komponente auf das Signal detektiert und analysiert werden, was aber eine komplexe Kalibrierung des Systems voraussetzt. Außerdem ist der Frequenzbereich auf den Bereich des elektrooptischen Modulators beschränkt.
Technische Beschreibung
Die hier beschriebene Erfindung stellt ein Verfahren zur Bestimmung der Frequenzantwort einer elektrooptischen Komponente bereit, insbesondere die Antwort einer lichterzeugenden oder lichtmodulierenden Komponente. Zunächst werden optische Impulse mit einer Pulsfrequenz erzeugt. Das elektrooptische Element wird dann von einem elektrischen Messsignal mit einer Messfrequenz derart angesteuert, dass ein optisches Ausgangssignal gebildet wird, das mit der Messfrequenz moduliert ist. Die Messfrequenz ist gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Pulsfrequenz, zzgl. eines vorgegebenen Frequenzoffsets. Die Impulse und das Ausgangssignal werden gemischt, um dann ein Mischprodukt zu detektieren, dessen Modulationsfrequenz dem vorbestimmten Frequenzversatz entspricht.Das Mischprodukt zeigt den Frequenzgang der  elektrooptischen Komponente bei der Messfrequenz an.
Anwendungsmöglichkeiten
Elektrooptik
Exemplarische Darstellung einer Anordnung um die erfinderische Methode anzuwenden
Vorteile
  1. Frequenzantwort des Systems kann leicht durch Autokorrelation gemessen werden
  2. Keine aufwändige Kalibrierung des Systems notwendig
Technischer Reifegrad Kleinserien-Prototyp (TRL: 4)
Schutzrechte
erteilt: DE, US
Patentinhaber
Technische Universität Berlin
Möglichkeiten der Zusammenarbeit
  • F&E Kooperation
  • Patentkauf
  • Lizenzierung
Kontaktdaten
Ina KrügerLizenzmanagerin
+49 (0)30 314-75916ina.krueger@tu-berlin.de
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