Bekannte Oberflächenströmungssonden an erfordern zur Bestimmung der Winkelcharakteristik eine vollständige Rotation um 360°, wodurch der Messaufbau komplex und aufwendig wird. Die hier vorgestlellte Technologie ist für robuste, kostengünstige und zuverlässige Strömungsmessungen an unterschiedlichsten Objekten einsetzbar und verwendet mehrere Druckmessstellen, so dass die Strömungsrichtung und -geschwindigkeit ohne mechanische Bewegung der Sonde bestimmt werden kann.
Die Technologie ist für robuste, kostengünstige und zuverlässige Strömungsmessungen an unterschiedlichsten Objekten einsetzbar, wie z.B. für Turbomaschinen, Automobile, Windkraftanlagen, Flugzeuge. Darüber hinaus eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten zur Validierung und Weiterentwicklung bestehender Simulationstechniken, da Strömungs-informationen bereitgestellt werden, die bislang nur mittels aufwendiger Computermodelle zugänglich waren.
Bekannte Strömungssonden an Oberflächen erfordern zur Bestimmung der Winkelcharakteristik eine vollständige Rotation um 360°, wodurch keine Messung von Strömungsschwankungen möglich ist und der Messaufbau komplex und aufwendig wird.
Durch eine feste, drehsymmetrische Hindernisanordnung mit mehreren Druckmessstellen kann die Strömungsrichtung und -geschwindigkeit ohne mechanische Bewegung der Sonde bestimmt werden.
Zur Auswertung werden Differenzdrücke zwischen benachbarten Druckmessstellen gebildet. Aus diesen Druckmesswerten wird mindestens eine physikalische Messgröße der Grenzschicht bestimmt, ausgewählt aus Fließgeschwindigkeit und Wandschubspannung. Dabei können die Druckmesswerte zeitaufgelöst erfasst werden, sodass die physikalischen Messgrößen zeitabhängig in Betrag und Richtung bestimmt werden können.
Ina Krüger
Technologietransfermanagerin
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Prototyp in Einsatzumgebung
erteilt: DE, FR, GB, IT, SE, US
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