Knieorthese
Patent 09062/TUB

Diese neuartige Knieorthese verhindert, dass sich die Orthese aufgrund der Achseninkonkrugenz zwischen Ober- und Unterschenkelsegment während des Tragens verschiebt, wie es bei geläufigen Knieorthesen oft der Fall ist. Zudem minimiert sie die Zwangskräfte wie auch die Belastungen für das Weichgewebe.

Vorteile
  1. Signifikante Reduktion der Zwangskräfte
  2. Reduzierte Belastung für das Weichgewebe
  3. Verhindert Migration der Knieorthese
  4. Verbesserter Stützeffekt
  5. erhöhter Tragekomfort
Anwendungsmöglichkeiten

Knieunterstützung, Knieothesen, Medizintechnik, Orthopädie

Hintergrund

Die ungewollte Verschiebung / Bewegung von Knieorthesen ist ein häufiges Problem, das die Compliance des Patienten beeinflussen und möglicherweise sogar die Wirksamkeit des Geräts verringern kann. Häufig tritt die ungewollte Verschiebung aufgrund der Achseninkonkrugenz zwischen Ober- und Unterschenkelsegment auf. Der Schlüssel zur Minimierung der Knieorthesen-Migration besteht darin, sicherzustellen, dass das Gerät der Anatomie des Patienten möglichst genau entspricht.

Technische Beschreibung

Um dieses Problem zu lösen bieten wir eine neuartige Knieorthese an, die das Inkongruenzproblem zwischen Knie und Orthese löst und so die Zwangskräfte und die damit verbundenen Migrationseffekte minimiert. Das erste Segment (1) der neuartigen Knieorthese, das am Oberschenkel befestigt wird, ist an einem weiteren gekrümmten Segment (2) verschiebbar befestigt. Die lineare Verschiebung zwischen beiden wird durch Führungsstifte realisiert, die in entsprechenden Kerben einrasten. Auf diese Weise kann die Wanderung der Knieschiene entlang des Beines des Patienten verhindert und dadurch die Zwangskräfte wie auch die Belastungen für das Weichgewebe minimiert werden.

Kontaktieren Sie uns

Ina Krüger

Lizenzmanagerin

+49 (0)30 314-75916
ina.krueger@tu-berlin.de

Technischer Reifegrad
TRL 6

Prototypensystem

Schutzrechte

in Anmeldung: DE

Patentinhaber

Technische Universität Berlin

Möglichkeiten der Zusammenarbeit
  • F&E Kooperation
  • Patentkauf
  • Lizenzierung