Verfahren zur Verbesserung der Malzqualität
Patent 12065/TUB

Die Erfindung umfasst ein Verfahren zur Verbesserung der Malzqualität, sodass etwa der Eisengehalt in Malz und Getränken reduziert werden kann.

Vorteile
  1. Reduzierter Eisengehalt in Malz und Getränken
  2. Verbesserte oxidative Stabilität und Geschmacksstabilität
  3. Verbesserte Reinigung von Gerste
  4. 2% höhere Wasseraufnahmekapazität
Anwendungsmöglichkeiten

Brauwesen, Lebensmittelproduktion

Hintergrund

Wissenschaftler der TU Berlin haben eine verbesserte Mälzmethode entwickelt, bei der die Gerste mit Ultraschall behandelt wird.

Technische Beschreibung

Hierzu werden Sonarwellen von 50 Hz bis 500 Hz in der Mischung aus Wasser und Rohfrucht durch eine mechanisch vibrierende Vorrichtungen erzeugt. Die Mischung wird dabei mindestens einmalig während der Zeit des Einweichens mechanisch zum Vibrieren gebracht. Durch diese Methode konnte die Reinigungswirkung bei Braugerste um bis zu 37% und bei zweifacher Anwendung sogar um bis zu 50% gesteigert werden.
Es konnte zudem gezeigt werden, dass der Gesamteintrag von Eisen in das Quellwasser um 15% reduziert und die Gesamtwasseraufnahme in der mit Ultraschall behandelten Gerste um 2% höher als bei unbehandelter Gerste war. Weiterhin verbesserte sich aufgrund des reduzierten Eisengehalts die oxidative Stabilität (EAP-Wert – siehe Abbildung 2) in den fertigen Getränken.

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Ina Krüger

Lizenzmanagerin

+49 (0)30 314-75916
ina.krueger@tu-berlin.de

Technischer Reifegrad
TRL 4

Kleinserien-Prototyp

Schutzrechte

erteilt: DE, FR, GB, IE

Patentinhaber

Technische Universität Berlin

Möglichkeiten der Zusammenarbeit
  • F&E Kooperation
  • Patentkauf
  • Lizenzierung